Hier geht es rund um tiere ob klein oder gross!


Herzlich Willkommen!!!

Ein Australian Shepherd (Bild: SWR)
 

Hund


 

Canis familiaris

Für viele ist er der beste Freund: Hunde leben seit Jahrtausenden bei den Menschen. Hunde sind nicht nur treue Gefährten, sondern auch Wach-, Hüte- und Suchhunde.
 
Aussehen
 
Westhighland Terrier  (Bild: SWR)
Der Haushund stammt vom Wolf ab: Bei manchen Rassen wie etwa dem Deutschen Schäferhund ist das auch noch deutlich zu sehen. Ansonsten aber sehen sie sehr verschieden aus: Von den vielen verschiedenen Hunderassen gleicht keine der anderen: Ein kleiner Chihuahua wiegt 600 Gramm, ein Irischer Wolfshund ca. 60 Kilogramm.

Auch das Fell ist ganz unterschiedlich: Es kann ganz fehlen wie beim Nackthund oder wuschelig sein wie beim Chow-Chow.
Irischer Wolfshund  (Bild: SWR)
 
Hunde können hoch und schlank sein wie ein Windhund, klein und stämmig wie ein Mops, groß und kräftig wie ein Jagdhund oder klein und kurzbeinig wie ein Dackel. Ebenso unterschiedlich ist die Fellfarbe: Neben Schwarz und Weiß gibt es alle möglichen Braun- und Grautöne, manche Rassen sind gescheckt oder lustig gefleckt wie die Dalmatiner.

Ein Australien Shepherd (Bild: SWR)Allen Hunden gemeinsam ist aber, dass sie einen Schwanz besitzen sowie sehr gut hören und hervorragend riechen können.
Außerdem können sie prima laufen und schwimmen - auch wenn manche nicht gern ins Wasser gehen.
 
Heimat
Es ist schwer zu sagen, wo genau die Heimat der Hunde ist. Ihr Vorfahr, der Wolf, ist jedenfalls auf der ganzen Nordhalbkugel der Erde zu Hause. Da man vermutet, dass Hunde in Asien und im Nahen Osten domestiziert wurden, ist diese Region wohl auch ihre Heimat. Eins aber ist sicher: Heute gibt es Hunde überall auf der Welt, wo auch Menschen sind.
 
Lebensraum
Golden Retriever mit Frauchen  (Bild: SWR)
 
Der Lebensraum der Wölfe erstreckt sich vom Gebirge bis zur Küste und von Wäldern bis zu Halbwüsten.

Hunde sind genauso anpassungsfähig. Sie können mit den Nomaden und den Viehherden im Freien leben, aber auch im Hundezwinger oder mit uns in der Wohnung.

Das Wichtigste für den Hund ist jedoch, immer nahe bei ihren Herrchen oder Frauchen zu sein.
 
Rassen und Arten
 
Junger Border Terrier  (Bild: SWR)
Es gibt rund 400 verschiedene Hunderassen. Hier eine kleine Auswahl: Bernhardiner, Chow-Chow, Collie, Dackel, Dalmatiner, Dogge, Deutscher Schäferhund, Dobermann, Fox-Terrier, Husky, Neufundländer, Pudel, Setter, verschiedene Jagdhunde und ziemlich moderne Rassen wie etwa der Border Terrier.
Er stammt aus England und Schottland, ist ein kräftiger kleiner Terrier und wurde ursprünglich als Jagdhund eingesetzt. Weil er so unkompliziert, lustig und pflegeleicht ist, wird er auch als normaler Haushund immer beliebter.
Ein Australien Shepherd (Bild: SWR)Andere Rassen wurden speziell als Arbeitshunde gezüchtet. Ein Beispiel ist der Australian Shepherd. Er stammt aus den USA und wird vor allem in Australien zum Hüten der Schafherden eingesetzt. Diese Hunde haben ein ziemlich langes, schwarz-rot-weiß geschecktes Fell. Die "Aussies", wie sie auch genannt werden, sind sehr intelligent und wachsam.
Sie können die Herden selbstständig bewachen. Als Familienhunde eigenen sich solche Rassen nicht.
 
Lebenserwartung
Hunde werden meist zehn bis 14 Jahre alt, manche sogar bis zu 20 Jahre.

 

Großer Tümmler schaut aus dem Wasser (Bild: SWR)
 

Delfin


 

Delphinidae

Delfine haben die Menschen schon immer fasziniert: In der Antike galten die intelligenten Meeressäuger sogar als heilig.
 
Aussehen
 
Spinnerdelfine unter Wasser (Bild: SWR)
Delfine sind keine Fische, sondern Säugetiere. Sie gehören zur Ordnung der Wale, dort zur Unterordnung der Zahnwale und zur Familie der Delfine.

Ihre Vorfahren waren auf dem Land lebende Säugetiere, die vor Millionen von Jahren wieder zu einem Leben im Wasser übergingen.

Delfine besitzen einen stromlinienförmigen Körper und sind deshalb perfekte Schwimmer. Sie werden je nach Art zwischen 1,5 und vier Meter lang. Die größten Delfine, die Schwertwale, erreichen sogar eine Länge von acht bis neun Metern.
Schwanzflosse eines Großen Tümmlers (Bild: SWR)
 
Delfine besitzen eine dreieckige Rückenflosse, die Finne, zwei Vorderflossen, die Flipper, und eine typisch geformte Schwanzflosse, die so genannte Fluke.

Die Kiefer der Delfine sind zu einer schnabelförmigen, langen Schnauze geformt.
 
Kopf eines Großen Tümmlers mit Blasloch (Bild: SWR)
Auf dem Kopf haben sie eine runde, höckerartige Wulst: die Melone. Das ist ein spezielles Organ, das es den Delfinen ermöglicht, sich mit Hilfe von Echolauten zu orientieren.

Oben auf dem Kopf sitzt das Blasloch, durch das die Tiere atmen.


Die Bauchseite ist heller gefärbt (Bild: SWR)
 
Je nach Art sind Delfine in unterschiedlichen Grautönen gefärbt. Die Oberseite ist meist dunkler als die Bauchseite.

Das Gehirn der Delfine ist relativ groß, weshalb sie zu den intelligentesten Tieren gezählt werden. Ihr Gehör- und Geruchssinn ist sehr gut entwickelt.
Großer Tümmler im Wasser (Bild: SWR)Zu den bekanntesten Delfin-Arten gehören die Großen Tümmler. Sie werden zwei bis vier Meter lang und wiegen 150 bis 200 Kilogramm.

Am Rücken sind sie dunkelgrau, an den Flanken etwas heller und am Bauch fast weiß. Typisch ist ihr scheinbar "lächelnder" Gesichtsausdruck.
Eine eigene Überfamilie bilden die Flussdelfine. Sie unterscheiden sich in einigen Merkmalen stark von den Echten Delfinen. So können sie zum Beispiel nur sehr schlecht sehen.
Flussdelfine haben eine lange Schnauze (Bild: SWR)
 
Dafür können sie sich aber noch besser mit ihrem Echoortungssystem orientieren. Außerdem ist die Schnauze aller Flussdelfine viel länger als die der Meeres-Delfine.

Der größte Flussdelfin ist der Amazonas-Delfin: Er wird bis zu 3 Meter lang und 160 Kilogramm schwer.
 
Heimat
 
Gruppe Spinnerdelfine im Roten Meer (Bild: SWR)
Delfine kommen in fast allen Meeren der Welt vor. Die einzelnen Arten haben jedoch sehr unterschiedliche Verbreitungsgebiete.

Manche leben in großen Meeres- Regionen, andere, wie zum Beispiel der Schwarzdelfin, nur an den Küsten Südamerikas und Südafrikas.

Der große Tümmler ist weltweit in gemäßigten und tropischen Meeren und auch in Binnenmeeren, wie dem Mittelmeer und dem Schwarzen Meer, zu finden.

Eine Ausnahme sind die Flussdelfine: Sie leben ausschließlich in Flüssen.
 
Lebensraum
Delfine halten sich sowohl in küstennahen Gewässern als auch auf hoher See auf. Flussdelfine bewohnen dagegen schlammige, trübe Fluss-Systeme in tropischen Regionen.
 
Rassen und Arten
Großer Tümmler (Bild: SWR)Insgesamt zählen 26 Arten zur Familie der Delfine. Neben dem Großen Tümmler sind weitere Arten besonders bekannt:

Der Gemeine Delfin, der Weißseiten-Delfin, der Schlankdelfin, der Spinnerdelfin und der Zügeldelfin.


 
Zwei Flussdelfine schwimmen am Boden (Bild: SWR)
Unter den Flussdelfinen gibt es fünf Arten. Sie sind meist nach den Flüssen benannt, in denen sie leben:

Der Amazonas-Delfin ist im Amazonas- und Orinoko-Flusssystem beheimatet. Der LaPlata-Delfin lebt in Flussmündungen und an einem Teil der Küste Brasiliens und Argentiniens.

Der Ganges-Delfin ist in Indien und Bangladesh im Flusssystem des Ganges, Brahmaputra und Karnaphali Zuhause, der Indus-Delfin im Indus und der Chinesische Flussdelfin im unteren Bereich des Yangtsekiangs.
 
Lebenserwartung
Die Lebenserwartung der verschiedenen Delfin-Arten ist unterschiedlich. Bei vielen Arten ist sie nicht bekannt. Vom Großen Tümmler weiß man, dass er ziemlich alt werden kann: Die Tiere erreichen ein Alter von etwa 37 Jahren.

 

Mini-Schwein (Bild: SWR)
 

Mini-Schwein


 

Sus scrofa domesticus

Sie sind schlau und ziemlich eigensinnig: Mini-Schweine sind bei manchen Menschen beliebter als Hunde oder Katzen.
 
Aussehen
Ein Mini-Schwein wird gefüttert (Bild: SWR)Im Prinzip sehen Mini-Schweine aus wie ihre großen Verwandten, die Haus- oder Wildschweine: Vier kurze Beine, ein kräftiger Körper und ein großer Kopf mit zwei dreieckigen Ohren und dem typischen Schweine-Rüssel.
Und weil Mini-Schweine von verschiedenen Schweine-Rassen abstammen, sehen sie auch ganz unterschiedlich aus.
Mini-Schwein (Bild: SWR)Sie können schwarz, schwarz-weiß, rosa oder braun sein. Die Borsten sind manchmal lang, manchmal kurz oder auch gelockt. Manche Mini-Schweine sind dicht behaart, andere haben kaum Haare.
Die rosafarbenen Mini-Schweine können im Sommer sogar einen Sonnenbrand bekommen!

Da sie so verschiedene Vorfahren haben, kann man kaum sagen, wie schwer sie werden: Im besten Fall sollte ein Mini-Schwein höchstens zehn bis 15 Kilogramm wiegen.
Mini-Schwein untersucht mit seiner Schnauze einen Eimer (Bild: SWR)Es gibt aber auch Züchtungen die größer werden - bis zu 20 oder gar 65 Kilogramm. Für die Wohnung oder den Garten sind sie dann aber nicht mehr geeignet.
Weil Mini-Schweine nicht besonders gut sehen können, erkunden sie ihre Umgebung vor allem mit der Nase: Sie beschnüffeln alles und durchwühlen den Boden mit ihrem kurzen Rüssel.
Schweine sind nur am Tag wach. Nachts schlafen sie und ruhen sich aus.
 
Heimat
Mini-Schweine stammen von asiatischen und südamerikanischen Schweinen ab und wurden gezüchtet. Sie sind Nachkommen des vietnamesischen Hängebauchschweins und europäischer Schweinerassen.
 
Lebensraum
Mini-Schweine brauchen eine eingezäunte Wiese oder einen Teil vom Garten, in dem sie nach Herzenslust herumstromern können.
 
Rassen und Arten
Junges Mini-Schwein beim Fressen (Bild: SWR)Die heute als Mini-Schweine angebotenen Tiere stammen von verschiedenen Schweine-Rassen ab.
Alle haben aber auch asiatische Hängebauchschweine als Vorfahren. Sie wurden gezielt darauf gezüchtet, klein zu bleiben.


Noch gibt es aber keine Vorschriften, wie genau Mini-Schweine aussehen müssen. Deshalb können sie ganz verschieden sein.
 
Lebenserwartung
Ein Mini-Schwein wird zehn bis 15 Jahre alt.

 

Katze


 

Felis silvestris lybica

Katzen sind sehr beliebte, aber auch eigenwillige Haustiere: Manchmal sind sie unnahbar und kratzbürstig, dann wieder verschmust und verspielt.
 
Aussehen
Schlafendes Kätzchen (Bild: SWR)Hauskatzen gehören zur Familie der Katzenartigen und sind Raubtiere.
In der Familie der Katzen gibt es drei große Gruppen: Die Kleinkatzen, zu denen unsere Hauskatzen gehören, Großkatzen wie Löwen und Tiger sowie die Geparden.
Jeder weiß, wie ein Katze aussieht: Die Vierbeiner besitzen einen runden Kopf mit zwei kleinen Ohren, lange Tasthaare an der Schnauze, einen langen Schwanz und ein weiches, dichtes Fell.
Junge, getigerte Katze auf dem Arm (Bild: Tanja Husmann)Katzen können ihre Krallen einziehen. Wenn sie angreifen, können sie sie blitzschnell vorschnellen lassen und ihre Beute damit packen - oder einen Menschen kratzen!

Katzen haben das typische Raubtiergebiss eines Fleischfressers. Sie haben lange Eckzähne, mit denen sie ihre Beute festhalten und töten.
Kleines weißes Kätzchen klettert auf einen Karton (Bild: SWR)Katzen können sich sehr geschickt bewegen und klettern und sehr gut hören und sehen - auch in der Dunkelheit.

Es gibt heute viele verschiedene Katzen-Rassen: Sie werden in Langhaar-, Halblanghaar- und Kurzhaarrassen eingeteilt. Ihr Fell kann viele verschiedene Farben haben und auch getigert sein.
Junge Katze (Bild: Bettina Schilling)Auch die Farbe der Augen ist unterschiedlich: sie sind grün, blau oder orange- und kupferfarben.

Die Männchen, auch Kater genannt, sind meist etwas größer als die Weibchen und besitzen einen dickeren Kopf.

Katzen werden im Durchschnitt drei bis sechs Kilogramm schwer.
 
Heimat
Kinder spielen mit zwei Kätzchen (Bild: SWR)Unsere Hauskatzen stammen von der nordafrikanischen Falbkatze ab. Sie wurde schon im 6. Jahrtausend als Haustier gehalten; schon bei den Ägyptern, zur Zeit der Pharaonen, war sie als Gefährte des Menschen beliebt und wurde sogar als Göttin verehrt. Heute finden wir Katzen als Begleiter des Menschen auf der ganzen Welt.
 
Lebensraum
Kätzchen im Garten (Bild: Bettina Schilling)Katzen leben mit uns Menschen in Häusern und Wohnungen.

Früher waren sie auf den Bauernhöfen als Mäusefänger unterwegs.

Sie streunen aber auch gerne durch Gärten, Wiesen und Felder.
 
Rassen und Arten
Nah verwandt mit unseren Hauskatzen ist die Europäische Wildkatze. Sie ist allerdings sehr selten geworden und sehr scheu.

Heute gibt es viele verschiedene Katzenrassen. Zu den beliebtesten gehört die Rasse "Europäisch Kurzhaar"; das ist die gewöhnliche getigerte Hauskatze. Perserkatzen haben ein seidenweiches Fell, sind sehr ruhig und eigenwillig. Siamkatzen sind sehr elegante Tiere: Sie sind schlank und haben ein kurzes, glattes, meist helles Fell mit dunklen Abzeichen an Kopf, Beinen, Rücken und Schwanz. Türkisch-Van-Katzen sind gute Schwimmer. Und die Birma-Katzen wurden in ihrer Heimat Birma (heute: Myanmar) als Tempelkatzen verehrt. Weitere bekannte Rassen sind Abessinier, Britisch Kurzhaar und Maine Coon.
 
Lebenserwartung
Katzen werden etwa 12 bis 14 Jahre alt, manche aber auch bis zu 20 Jahre.
 


 

 

 


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